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Sattelfest für die Zukunft: Wissen bringt mehr

Mehr wissen und dieses Wissen nutzen, um sein Unternehmen sattelfest für die Zukunft zu machen. Das ist aktuell geforderter denn je. Immer noch hat Corona uns fest im Griff. Die anhaltende Krise hat Auswirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Leben, global und in Deutschland. Was Unternehmen dazu veranlasst, neue Wege zu gehen, damit sie trotz Krise zukünftig sicher wirtschaftlich arbeiten. Das ist auch im Handwerk der Fall.

In unserem Blog „Wissen fürs Handwerk“ gibt‘s Tipps und Anregungen, die deinem Handwerksunternehmen helfen, sich gut aufzustellen. Rund um die Themen bessere Online-Präsenz im Internet, digitale Technologien und weitere Maßnahmen, die dein Unternehmen für die Zukunft stärken. Wissen bringt mehr.

Mobile Tools effektiv nutzen

Dieses Unwort „Digitalisierung“ was keiner mehr hören kann, aber jetzt in Krisenzeiten absolut an Wichtigkeit gewinnt. Die Zeit ist da, dass du dich damit auseinandersetzt und in deinem Handwerksunternehmen neue Anwendungen integrierst. Damit meinen wir nicht, dass du jetzt möglichst viel digitalen Schnickschnack einsetzt, die alle Mitarbeiter überfordern und Frust mit sich bringen. Es muss zu deinem Unternehmen passen, leicht integrierbar sein und vor allen Dingen entlasten.

Digital Kundengespräche führen

Kunden schätzen es, wenn du trotz Krise für sie erreichbar bist und guten Service bietest. Ein Gespräch, wenn auch digital, bringt Erfolg, auch wenn es nicht persönlich stattfindet. Dank Laptop, Smartphone, Tablet und Co. kannst du dich sehr leicht mit deinen Kunden und Interessenten „treffen“. Dadurch sparst du nicht nur Geld für Reisekosten, sondern auch Zeit für die An- und Abreise. Videotelefonie ist eine gute Alternative zum klassischen Kundengespräch. Im Gegensatz zum Kommunikationsaustausch via E-Mail oder Telefon siehst du Gestik und Mimik deines Gesprächspartners im Video. Dadurch schätzt du besser ein, ob dein Gegenüber nonverbal positiv auf dich reagiert oder Unstimmigkeiten bestehen.

Es gibt zahlreiche Anbieter und Apps, die du nutzen kannst, um digital Gespräche zu führen. Es kommt darauf an zu wissen, wofür du sie einsetzen willst. Geht es darum, mit deinen Kunden in Kontakt zu treten bzw. Kontakt zu halten, ohne dass du konkret Dokumente oder Präsentationen zeigst, reichen simple Video-Apps völlig aus. Damit du im Dschungel der Möglichkeiten nicht den Überblick verlierst, haben wir dir vier Apps für den Videochat herausgesucht, die ohne Kostenaufwand und knifflige Anmeldung unkompliziert funktionieren. Möchtest du z.B. eine Präsentation beim Kunden durchführen oder mit deinen Mitarbeitern anstehende Projekte durchgehen, eignen sich andere Tools besser. Die Gratisversion der Videokonferenz-Software Zoom, macht es dir leicht, deinen Bildschirm zu übertragen und Dateien zwischen dir und deinem Gegenüber auszutauschen.

Kundenservice digital

Guten Service für deine Kunden und Interessenten leisten. Das gewinnt in Corona-Zeiten nochmal an Bedeutung. Auch wenn es gerade für dich und deine Mitarbeiter schwierig ist, schnell auf Anfragen oder Reklamationen zu reagieren, können digitale Anwendungen Unterstützung leisten, um positive Kundenerlebnisse zu schaffen. Wenn du jetzt proaktiv mit gutem Kundenservice überzeugst, bringt dir das den entscheidenden Vorteil im Wettbewerb mit anderen Handwerksunternehmen.  

Nutze z.B. Google My Business, um deine Kunden informiert zu halten und Neues rund um deine Produkte und Services zu kommunizieren. Google My Business ist ein Dienst, der für dein Unternehmen viele Vorteile bereithält und dazu gratis ist. Einerseits ermöglicht dir Google My Business die Sichtbarkeit deiner Firma im Web zu erhöhen und dich online als professionelles Handwerksunternehmen zu präsentieren. Andererseits wird dein Unternehmen von Suchenden im Internet schneller gefunden, was dazu führt, dass du mehr Kunden gewinnst und demzufolge mehr Aufträge. Wir zeigen dir, wie du Google My Business am besten einsetzt, um alle Potenziale der App auszunutzen und um perfekten Kundenservice zu betreiben.

Kunden durch Videos erreichen

Gerade sind wir durch die Corona-Krise angehalten, uns zum Schutze aller zuhause aufzuhalten und nur für die notwendigsten Dinge draußen unterwegs zu sein. Aufgrund dessen tummeln sich zurzeit Millionen von Menschen im Internet. Einerseits privat, um Einkäufe zu erledigen, sich zu informieren oder mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Andererseits arbeiten viele beruflich im Home-Office. Das Interesse an informativen Inhalten und Abwechslung ist riesig. Filme, Serien und Videos online anzuschauen ist gefragter als nie zuvor. Eine gute Gelegenheit für dich, dein Handwerksunternehmen mithilfe von Videos bekannter zu machen und erfolgreich Menschen anzusprechen.

Die besten Videoarten fürs Handwerk

Mit Videos kannst du viel erreichen, denn Inhalte in Form von Bewegtbildern sind emotional ansprechend, bleiben länger im Gedächtnis hängen und lassen sich besser vermarkten. Sie bedeuten aber auch Arbeit, denn die Planung, die Erstellung und die Verbreitung von Videos ist aufwändig und nicht immer leicht. Bevor du loslegst, solltest du dir einen Plan zurechtlegen und ein paar grundsätzliche Fragen klären. Überlege dir, welche Personen du mit Videos erreichen willst und was deine Ziele sind. Daran richten sich auch dein Videostil und deine Geschichten aus. Es gibt verschiedene Videoarten, mit denen du deine Zielgruppe ansprechen kannst. Wir stellen dir vier Videoformate vor, die sich gut fürs Handwerk eignen.

Smartphone-Videos drehen

Hast du dich festgelegt, mit welcher Zielsetzung und welchen Formaten du deine Zielgruppe ansprechen willst, steht der Produktion deiner Videos nichts mehr im Weg. Heutzutage brauchst du kein aufwendiges Video-Equipment mehr, um gute Videos zu produzieren. Dein Smartphone reicht völlig aus. Beim Videodreh mit Smartphone gibt’s einige Anforderungen zu beachten, damit deine Videos richtig gut werden. Es kommt vor allem auf den Inhalt, das Setting und die Qualität des Videos an. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die dir bei deiner Videoproduktion helfen.

Videos optimal verbreiten

Mindestens genauso wichtig wie die Videoplanung und -produktion ist die Frage, wie du deine Videos verbreitest. Sendest du deine Inhalte über reichweitenstarke Kanäle, auf der deine Zielgruppe unterwegs bist, kannst du immense Erfolge erzielen.

Videos auf Social Media verbreiten

Mit der Verbreitung von Videos auf Social-Media erreichst du nicht nur mehr Leute, sondern steigerst auch die Bindung zu deinem Handwerksunternehmen und zu deiner Marke. Deine Videos werden gesehen, geliked und im besten Fall damit interagiert. Dadurch erfährst du wichtiges Kundenfeedback und es erhöht sich die Chance, dass deine Videos geteilt und weiterverbreitet werden.  

Die stärksten Plattformen für die Videoverbreitung sind YouTube, Facebook und Instagram. Damit du mehr Klarheit gewinnst, welche der Plattformen für dein Handwerksunternehmen in Frage kommen, gibt’s den Vergleich in unserer Schnellübersicht.

Wir zeigen, wie du deine Videos auf YouTube, Instagram und Facebook richtig verbreitest und somit mehr Reichweite auf dein Handwerksunternehmen und deinen Online-Auftritt erzielst.

Digital Mitarbeiter suchen

Vor der Corona-Krise im Jahr 2019 sah die Entwicklung des Arbeitsmarktes gut aus, die Zahl der Erwerbstätigen war hoch und Deutschland hatte so viele offene Stellen wie nie zuvor. Ob das nach der Krise so bleibt, ist abzuwarten. Fakt ist: die Nachfrage nach Fachkräften bleibt groß. Auch im Handwerk. Auf der Suche nach gutem Personal hören wir die Handwerksfirmen oft stöhnen: zu wenig Bewerbungen, zu unqualifiziert, zu unzuverlässig. Bei den wenigen Bewerbungen, die eingehen, lohnt sich die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bei nur ein oder zwei Kandidaten. Diese Kandidaten werden nicht nur vom eigenen Unternehmen umworben, sondern auch von anderen händeringend suchenden Firmen.

Wie schaffst du es, qualifizierte Mitarbeiter oder Azubis für dein Handwerksunternehmen zu begeistern? Klassisch war gestern. Der Erstkontakt mit Suchenden findet meistens online statt. Reicht für deine Mitarbeitersuche eine Stellenanzeige auf großen Internet-Jobbörsen oder in Zeitungen aus? Eher nicht. Das ist wie in einer trüben Suppe fischen, wo mehr durch Zufall ein guter Fang an die Angel geht. Um potenzielle Bewerber anzusprechen, musst du wesentlicher zielgerichteter vorgehen. Wir geben dir ein paar Tipps an die Hand, mit denen dir die Mitarbeitersuche auf digitalem Weg leichter fällt.  

Die Mitarbeitersuche über Social Media

Wenn du kein Businessprofil auf Kanälen, wie Facebook, Instagram und Co. hast, solltest du vorher überdenken, ob du deine Energie für die Mitarbeitersuche in den Aufbau und die Pflege eines Profils steckst. Denn sowas kostet Zeit, Nerven und Geld. Du brauchst verfügbare personelle Ressourcen, um deinen Social-Media-Auftritt professionell zu gestalten und vor allem eine treue Community aufzubauen.

Die Mitarbeitersuche über Social-Media lohnt sich definitiv, wenn du bereits mit deinem Handwerksunternehmen in einem oder in mehreren sozialen Netzwerken vertreten bist. Fast alle Deutschen besitzen ein Smartphone und viele checken, sogar mehrmals täglich, ihre Nachrichten und Neuigkeiten in sozialen Netzwerken. Über Social-Media erreichst du auch Personen, die nicht aktiv auf Stellensuche sind, aber mit dem Gedanken spielen, den Job zu wechseln. Diese kannst du mit gezielten Maßnahmen versuchen zu überzeugen, für dein (viel besseres) Unternehmen zu arbeiten.

Welcher Social-Media-Kanal sich am besten dafür eignet? Darauf gibt es leider keine pauschale Antwort. Jeder Kanal spricht eine etwas andere Zielgruppe an, beziehungsweise je nach Kanal nimmt die Zielgruppe Inhalte anders auf. Auf Instagram tummelt sich eher ein junges Publikum, welches Stories in Videoform liebt. Facebook ist das größte soziale Netzwerk Deutschlands und wird durchweg von allen Altersklassen genutzt.  Xing als Business-Netzwerk ist vor allem bei Akademikern beliebt. Du musst je nach zu besetzender Position und Zielgruppe entscheiden, welche Netzwerke am relevantesten für deine Mitarbeitersuche sind. Wir erklären dir, wie du eine erfolgreiche Mitarbeitersuche auf Facebook durchführst und auch Instagram als Kanal für deine Suche nutzen kannst.

Wir aktualisieren regelmäßig unseren Blog ...

… um dich und dein Handwerksunternehmen mit Informationen und Tipps zu versorgen. Wenn du Fragen oder Anregungen zu weiteren Themen hast, dann schreib uns an: ulrike.boehme@daswir-shk.de